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Unsere Enkel machen Video

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Scheinbar ist der "Video-Boom" ausgebrochen in unserer Familie!

Ich (Franz) habe seit September angefangen, Videos von den Predigten unserer Gemeinde zu machen. Zu finden auf Youtube. Dann machte ich erstmals ein Video über die Herbsttagung des Runden Tisches auf Schloss Klaus ("Impressionen").

Aber die Kinder und Enkel übertrumpfen mich dabei um Längen! Für den Weihnachtsgottesdienst machte Tobias das obige Musikvideo mit den Kindern der Gemeinde. Es ist ganz toll geworden, denkst du nicht auch? Wir sind begeistert!

103 Jahre

flexibleWir feierten wieder einmal "kombinierte Geburtstage". Diesmal ergaben die Lebensalter der Geburtstagskinder Regina, Tobias und Leo zusammengezählt 103 Jahre. Es war einfach schön (und lebhaft), als wir uns zu sechzehnt am Feiertag für einige Stunden trafen. Kleine, aber nötige Oasen inmitten des für viele in der Familie hektischen Alltags!

Tolle Entdeckung: Cistus incanus

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Vor einigen Wochen plagte Franz das Halsweh, verbunden mit Schnupfen und Husten. Als nach zwei Wochen die Halsschmerzen immer noch zu spüren waren, erwähnte er das gegenüber einer Person beim Verabschieden nach dem Gottesdienst. Darauf wurden wir gefragt, ob wir den Zistrosen-Tee schon kennen würden. Nein, kannten wir nicht. Aber noch am selben Tag ergab eine Recherche im Internet, dass diese Pflanze sehr viele Wirkstoffe enthält, die das Immunsystem stärken, antibakteriell wirken und vor allem stark antioxidativ sind (z.B. dreimal so viele Polyphenole wie grüner Tee). Am nächsten Tag kauften wir zum Ausprobieren 50g dieses Tees in der Apotheke und begannen, ihn zu testen.

Mittlerweile haben wir eine größere Menge bei einem Versand bestellt (zu einem Zehntel des Apothekenpreises!), da wir beschlossen haben, diesen Tee täglich zu trinken. Franz ersetzt damit den grünen Tee, den er seit vielen Jahren jeden Tag trinkt. Mit einem Stückchen Bio-Zitrone, die wir sowieso immer schon vorgeschnitten eingefroren haben, schmeckt er uns hervorragend (Regina bevorzugt ein Ananas-Stückchen).

Und wenn der Tee nur halb so wirksam und heilsam ist, wie seine Wirkungen beschrieben werden, dann werden wir … – nun, nicht unbedingt 120 Jahre alt, aber er wird uns sicherlich guttun. Und darauf kommt es an!

Wir können gerne etwas abgeben zum Kennenlernen oder die Quelle verraten, wo wir ihn einkaufen.

"Eine feste Burg..."

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"… ist unser Gott", schrieb Martin Luther vor vielen Jahrhunderten. Als Franz vor kurzem einige Tage auf Schloss Klaus verbrachte, wo die Herbsttagung des Runden Tisches christlicher Leiter in Österreich stattfand, waren all diese Schlagworte (fast) greifbar präsent:

  • die Burg, in der wir uns trafen (vor einigen Jahrzehnten durch den Einsatz vieler buchstäblich aus den Trümmern wieder aufgebaut);
  • Gott, der uns aus allen christlichen Konfessionen zusammengeführt hat;
  • das Thema "Reformation", das bei dieser Tagung im Mittelpunkt stand.

Es war super, unter den ca. 50 Teilnehmenden viele Bekannte und manche Neue zu sehen, einige gute Referate zu hören, in Kleingruppen ins Gespräch zu kommen, miteinander zu singen und Gott zu preisen.

"Daneben war ich beschäftigt, manches im Film festzuhalten. Wenn mir das Schneiden der Clips einigermaßen gelingt, gibt es Anfang Dezember auf der Website www.versoehnung.net ein oder zwei Videobeiträge über diese Tagung zu sehen."

Foto: Ing. Gerald Wakolbinger, Geschäftsführer des Werkes für Evangelisation und Gemeindeaufbau in der Evangelischen Kirche Österreichs, bei der Andacht über Psalm 91 ("Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe…"), mit einem Modell der Burganlage in der Hand. – In den 80er-Jahren war er der Bauleiter des Wiederaufbaus der Burg Klaus und konnte aus eigener Erfahrung von manchen wunderbaren Erfahrungen mit Gott und seinem irdischen Volk berichten.

Umkämpfte Sexualität

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Vor kurzem hatten wir in der Gemeinden einen Gastredner eingeladen: Phil Pöschl, Initiator und Vorsitzender des Vereins "Safer Surfing - Kinder-, Jugend- und Erwachsenenschutz im Internet". Er sprach am Samstagabend bei einem Seminartreffen über das Thema "Auswege aus der Pornografie" und predigte am Sonntag im Gottesdienst über "Sexualität als Geschenk Gottes", das es zu bewahren gilt. Die Predigt vom Sonntag kann in der Mediathek der FCG Steyr angehört oder angesehen werden. Den Link zum Video vom Samstagabend kann ich auf Wunsch zur Verfügung stellen.

Durch die modernen Medien (Internet) ist es heutzutage ganz leicht, mit der "virtuellen Welt" der Sexualität in Berührung zu kommen, die etwas vorgaukelt, was es in Wirklichkeit so nicht gibt. Nicht wenige geraten in ein Suchtverhalten nach solchen Inhalten. Der Vortragende machte deutlich, und sprach dabei aus Erfahrung, dass es möglich ist, dieser Sucht zu entkommen. Ein wesentlicher Faktor dazu ist das Sich-jemand-anderem-Anvertrauen. Aus diesem Grund will Safer Surfing auch in Steyr Selbsthilfegruppen für Männer, Frauen und Angehörige starten. Infos über uns oder die FCG Steyr.

Weihnachtsfreude bereiten

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Gestern waren drei unserer Enkelkinder bei uns. Wir beschlossen, zwei Schuhschachteln zu füllen mit Schulsachen, Hygieneartikeln und Süssigkeiten. Wir wollten alles vorzubereiten, damit zuhause dann noch passende Kleidungsstücke und Spielsachen hinzugefügt werden können. Dann sind die Pakete fertig für die Verteilung in Rumänien. Unsere Gemeinde beteiligt sich schon viele Jahre an dieser Aktion Weihnachtsfreude.at, um wirklich armen Kindern eine Freude zu bereiten. Als ich mit den Enkeln den Film über die Verteilung der Päckchen im Internet betrachtete, waren sie betroffen von der extremen Armut dieser Familien. Da wird uns noch bewusster, wie gut es uns hier in Österreich geht und wie reich wir in so vieler Hinsicht sind!

Website im neuen Look

flexibleSchon vor einigen Wochen beendete ich die Überarbeitung der Website des Steyrer Vereins "pro homine", der u.a. Gesprächsgruppen für Menschen mit Depressionen sowie deren Angehörigen in verschiedenen Städten anbietet. Einige Jahre lang hatte ich die Selbsthilfegruppe in Steyr geleitet, nun beschränkt sich meine Mitarbeit auf die Pflege der Homepage. Sie entspricht nun dem Stand der Technik und ist auch für Mobiltelefone und Tablets optimiert.

Steile Lernkurve

flexibleSeit unsere Gemeinde die Gottesdienste im Reithoffersaal feiert, zeichnen wir die Predigt nicht nur in einer Audioaufnahme auf, sondern auch als Video. Zuerst einfach mit einem iPhone auf einem Stativ. Dann bekamen wir von der FCG Linz eine brandneue Mevo Action Cam, eine kleine Videokamera mit großer Leistung (der kleine Zylinder auf dem Ständer links im Bild, beim Technik-Check). Sie erlaubt es nämlich, von einem großen Bild (z.B. Aufnahme der ganzen Bühne) bis zu neun verschiedene kleinere Ausschnitte abzubilden und jeweils einen Ausschnitt aufzunehmen. Zusätzlich setzen wir noch eine zweite Kamera ein, die einfach eine statische Aufnahme des Bühnenbereichs macht. (Es fehlen uns noch die Mitarbeiter für die Bedienung der zweiten Kamera.)

Dieser Herausforderung des Videofilmens stelle ich (Franz) mich seit einigen Wochen, wo ich vorher kaum jemals mit Videoaufnahmen zu tun hatte. Das Ganze ist ein Lernprozess und beinhaltet auch das Erlernen der Basics von Final Cut Pro X, einer tollen Software für den Videoschnitt. Ich bin noch weit weg davon, dass ich mich gut auskenne, aber jede Woche lerne ich etwas Neues dazu! Unsere unsere Predigtvideos schauen immer besser aus, denke ich - bei allem Verbesserungsbedarf, den es auch gibt. Schau mal rein in die Mediathek der FCG und gib uns Feedback über die Entwicklung unserer Videos!

Ausgepowert

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In letzter Zeit merkte ich, dass mein iPhone 5 schon nach kurzer Zeit keinen Strom mehr hatte. Oftmals zeigte zwar die Ladeanzeige noch 30% oder mehr an, aber plötzlich schaltete das Gerät ab. Ein Test mit CoconutBattery ergab, dass der Akku nur mehr 10% seiner ursprünglichen Leistung brachte. Das heißt: Ein Akkutausch ist angesagt! Ich recherchierte im Internet und bestellte dann um 20 Euro einen Ersatzakku. Es waren sogar die Werkzeuge dabei für die winzigen Schräubchen. Der Austausch klappte reibungslos. Nunmehr habe ich wieder erstaunlich lang Energie für mein Handy.

Wenn wir Menschen zu lange mehr geben als wir aufnehmen und auftanken, gehen wir ähnlich in die Knie wie der Handy-Akku. Nur gibt es bei uns nicht den schnellen und billigen Akku-Tausch, sondern es braucht ein Umdenken, Entschleunigen und einen langen Weg zurück zu einem Leben, das sowohl im Einklang mit unseren eigenen Möglichkeiten und Grenzen steht, als auch im Einklang mit dem, der uns erschaffen hat.

Neu im Reithoffer-Saal

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Seit dem 4. September trifft sich unsere Gemeinde, die Freie Christengemeinde Steyr, im Reithoffer-Saal als neuem Ort für die Sonntagsgottesdienste. Es gibt dadurch mehrfach so viel Raum wie wir vorher hatten, gleichzeitig auch einen größeren Bedarf an Mitarbeitern die beim Stellen der Stühle, Herrichten von Tischen für die Kindergruppen, für die Technik und die Snacks nachher sorgen. Zwei Stunden vor Gottesdienstbeginn wird mit den Vorbereitungen vor Ort begonnen. Die Predigten werden als Audio- und Videoaufzeichnungen auf der FCG-Homepage veröffentlicht.

Regina ist ein Teil des Willkommen-Teams und ich bin für das Gebets-Team zuständig, das jeden Sonntag in den letzten 20 Minuten des Gottesdienstes persönliches Gebet anbietet. Jeder, der möchte, kann für persönliche Anliegen und Heilung beten lassen.

Vielleicht sehen wir uns einmal Sonntagvormittag im Reithoffer-Saal? Gottesdienstbeginn ist 10:00 Uhr, er endet spätestens um 11:30 Uhr.

Waldenser, Täufer, Reformation & Gegenreformation in Steyr

flexibleÜber dieses interessante Thema habe ich mich die letzten Wochen eingelesen, damit ich heute Nachmittag darüber referieren konnte. Der Anlass: Auf einer Österreich-Gedenkfahrt kamen zwei Dutzend katholische, evangelische und freikirchliche Christen, meist in leitenden Funktionen, in unsere schöne Stadt. Sie wollten hören, was überzeugten Christen vor hunderten von Jahren angetan wurde, um es im Gebet vor Gott zu bringen und zu bitten, dass Gott Land und Stadt von den Folgen dieser Sünden befreit – mancher Unversöhnlichkeit zwischen christlichen Konfessionen, Misstrauen und Einander-aus-dem-Weg-Gehen unter uns Christen, etc.

Nach dem Referat in der Mennonitischen Freikirche besuchten wir das Waldenser-Denkmal, die Marienkirche und das Dominikanerhaus sowie die Evangelische Kirche. Zum Schluss waren wir im Kraxental, wo 1397 an die 100 Waldenser auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.

Ich bin so dankbar für die Erfahrungen von Freundschaften über Konfessionsgrenzen hinweg, die ich die letzten 20 Jahren gerade durch manche dieser Glaubensgeschwister des Runden Tisches erfahren konnte. Wir wissen einfach, dass alle, die ihr Leben JESUS geweiht haben und bewusst mit ihm leben, auch zueinander gehören, zueinander finden und miteinander Botschafter von Gottes großer Liebe in dieser Welt sind.

Für den 40-Minuten-Vortrag haben ich ein sehr viel umfangreicheres Skript als schriftliche Ressource vorbereitet, dann ein kurzes für den Vortrag selbst, sowie eine PPT-Präsentation mit Bildern. Alle diese Dateien plus die Audio-Aufnahme des Referats kann auf der Downloadseite heruntergeladen werden.

Originaltinte - in Menge und günstig

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Vor einigen Wochen ging mein guter, alter Canon Drucker i865 endgültig ein. Mit ihm habe ich viele schöne Postkarten mit meinen Blumenmotiven usw. ausgedruckt. Welchen Drucker soll ich mir jetzt anschaffen? Nach einiger Zeit des Recherchierens kam ich auf den Brother T300. Dieses Modell gibt es offiziell nicht in Österreich, sondern in Osteuropa und anderen Erdteilen. Das Besondere an dem eigentlich sehr einfachen Drucker (er hat auch einen Scanner und kann also kopieren): Anstatt mit kleinen, teuren Tintenpatronen betrieben zu werden, hat der Drucker Tintentanks eingebaut, die mit kleinen Fläschchen nachgefüllt werden (Foto).

Und diese Originaltinte ist nicht einmal besonders teuer. Dafür hat der Drucker das Dreifache dessen gekostet, was ein ähnliches Modell (mit normalen Patronen) kostet. Die Firmen wissen schon, wo sie etwas lukrieren können. Aber das ist OK. Sie sollen auch etwas davon haben. Und ich freue mich, dass ich einen ziemlich guten und vor allem günstigen Farbdrucker habe (wenn auch die Qualität des Fotodrucks nicht ganz an meinen früheren Canon heranreicht).

Gehalten

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Vor 39 Jahren sagten wir uns das Ja-Wort der Treue und Liebe. Dankbar schauen wir wieder auf ein Ehejahr zurück, dass Gott uns getragen und verbunden hat, so wie die bunten Stränge der Hängematte von einem starken Holz gehalten werden. Wir genossen einen kleinen Ausflug in den Rosengarten Seitenstetten und das Mittagessen beim Mostviertlerwirt. Das Wetter war perfekt zum Fotografieren, sodass auch eine Anzahl Fotos von der Blumenpracht des Schöpfers als "Beute" mit nach Hause gebracht wurde…

Catsitting

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Letzte Woche hatten wir wieder die Möglichkeit, die Katze eines unserer Kinder bei uns aufzunehmen, während die Familie auf Urlaub war. Da es nicht das erste Mal war, kannte sich Ariana schon gut bei uns aus und fand schnell ihr warmes Plätzchen im Gästezimmer. Dort schien die Sonne rein (sie liebt es möglichst heiß) und sie hatte ihre Ruhe.

Weil ihr Ausschlag stärker wurde, kleideten wir sie nach dem Einschmieren mit Salbe in abgeschnittene Ärmel von ausrangierten Schlafanzügen. Es tat ihr offensichtlich gut, weil ihr als Nacktkatze schnell kalt ist…

Clantreffen

Als Großfamilie versuchen wir, uns jedes Quartal zu treffen, um Zeit miteinander zu verbringen, die Geburtstage zu feiern, miteinander auszutauschen. Im 2. Quartal schafften wir es diesmal aufgrund des Umzuges von Mario & Kathrin nicht. Aber dafür trafen wir uns jetzt im Garten ihres neuen Zuhauses und genossen diese Zeit sehr. Da wir schon lange kein Familienfoto mehr gemacht hatten, war das gleich am Anfang dran…

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Umgang mit Terror(-meldungen)

Gestern hörte ich mir beim Morgensport ein Video von Dr. Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg) an. Er spricht sehr klar und hilfreich darüber, wie wir auf die ständigen Meldungen von Terrorangriffen – die zunehmend auch in unseren deutschsprachigen Ländern stattfinden –, reagieren können und sollen. Äußerst praktisch und biblisch fundiert! Ich empfehle jedem, sich dieses Video anzusehen oder anzuhören.



Morgenwalk

Vor einigen Tagen nahm ich meine Kamera mit auf meinen Morgenwalk. Ein kleiner Auszug von dem, was mir vor die Linse kam…

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Unterschriftenaktion

flexibleDas ist ein Nachtrag zum Bericht von meiner Teilnahme an der Konferenz in Wittenberg (zwei Einträge weiter unten).

Der Referent über die Schmähskulptur der sogenannten Judensau an der Wittenberger Stadtkirche, Richard Harvey, hat vor Kurzem eine Petition gestartet. Er ersucht alle jene, die dafür sind, dass diese Schmähskulptur von dieser "Mutterkirche der Reformation" verschwindet, die Aktion mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Hier geht es zur Petition.

Wer sich mehr mit dem Thema befassen will, dem empfehle ich den ausgezeichneten Vortrag von Richard Harvey. Am besten ist das englische Original mit seinen Powerpoint-Folien (Dauer 50 Minuten). Wer nicht so gut Englisch kann, kann sich meine Übersetzung des Referats anhören.

Weitere Ressourcen und Unterlagen, inklusive eines Berichts über die Konferenz in Wittenberg, finden sich auf der Wittenberg2017-Website, die ich als Webmaster betreue.

Das Hauptquartier



Wenn es stimmt, was auf der Website einer Naturschutzorganisation steht, dass Marder ein Revier von 50-100 Hektar haben, dann befindet sich das Hauptquartier für unseren Stadtteil in unserem Haus! Vielleicht nur ein Meter von meinem Kopf entfernt in der Dachisolation… Denn wir hören schon einige Zeit ein Trippeln und Laufen, neben Schnipseln des Isoliermaterials, die vom Dach runterfallen… Gestern befestige ich eine Wildkamera auf dem Dach und war gespannt, was heute Morgen zu sehen sein würde. Nun, es war eine lustige Party, die die Burschen da letzte Nacht veranstalteten! Sieh es dir an!

Diese Nacht ist die Kamera am Kamin unseres Heizungshäuschens befestigt, denn wir wollen noch herausfinden, wo die Kerle Zugang zum Dachinneren gefunden haben. Und wir hoffen, dass der Schaden nicht zu groß ist. Nach Dachsanierung steht uns gar nicht…

Nachtrag 27.6.: Kürzerer Film von letzter Nacht hier.

Nachtrag 2.7.: "Unsere" drei Marder waren zwei Tage bzw. Nächte verschwunden, nachdem der Spengler am Dach herumgeklettert war. Eine Reihe Einstiegsmöglichkeiten für die Tiere wurden festgestellt. Seit zwei Tagen sind "die Drei" wieder da (Filme auf youtube). Nun versuchen wir, sie mit Lärm zu vertreiben, da am Montag die Schlupflöcher dichtgemacht werden sollen – möglichst ohne sie einzuschließen!

Update 11.7.: Vor einer Woche war der Spengler da und hat die Einstiege dichtgemacht. In der Nacht davor gab es Ruhe auf dem Dach - die Marder waren weg! Seitdem ist nur einmal in einer Nacht ein Mutiger zurückgekehrt, um die Lage zu erkunden. Als er schnell feststellte, dass die Eingänge nicht mehr vorhanden sind, war er binnen 18 Sekunden wieder verschwunden. Möge es so bleiben!

Update 17.9.: Seit Anfang September sind die Marder wieder öfter von unserer Wildkamera auf dem Dach gesehen worden! Wir hoffen, dass sie keinen neuen Weg gefunden haben ins Dach hinein, sondern es sich nur um Erkundungsausflüge handelt…

20161010_081100
Update 10.10.: Der Dachspengler tauschte die beschädigte Isolierung im Dach aus. Das Foto zeigt nur einen Teil der Schäden, im Inneren sah es noch schlimmer aus…


In Wittenberg

flexibleVor einer Woche kam ich von fünftägigen Konferenz der Initiative "Wittenberg 2017" in der Lutherstadt Wittenberg zurück. Seitdem arbeite ich an diversen Audiodateien, Fotos und Dokumenten, um sie in die Homepage der Bewegung einzufügen.

Es war eine sehr wertvolle Zeit mit über 100 Personen aus Deutschland, Österreich, USA, Israel und noch einigen anderen Nationen. Wir hörten Vorträge, hatten Zeiten des Lobpreises für unseren Gott, beteten sehr viel miteinander, tauschten uns in kleinen Gruppen aus und hatten an einem Nachmittag eine Exkursion an einige markante Stätten in Wittenberg, die mit unserer Initiative zu tun haben.

Auf der persönlichen Ebene wurde ich mir mehr als je zuvor bewusst, wie schmerzhaft bestimmte historische Ereignisse noch für Menschen in der Gegenwart sind. So sprach ein messianischer Jude, dessen Vorfahren zum Teil im Holocaust umkamen, über den Schmerz, den er beim Anblick der Judensau-Skulptur an der Außenseite der evangelischen Stadtkirche empfindet - jener Kirche, in der Martin Luther so oft predigte. Diese Spottskulptur war schon vor Ausbruch der Reformation da, Luther gab ihr aber leider noch einen besonderen Touch, indem er sie mit dem heiligen Gottesnamen der Juden verband. Als ich diesem Theologen zuhörte, der gleichzeitig durch den Glauben an Jesus, den Messias, mein Bruder ist, packte mich sein Schmerz angesichts dieses zu Stein gewordenen Judenhasses auch emotional und ließ mich erahnen, was in ihm - und in Gott - vorgeht.

Als Bewegung schrieben wir einen Brief an die Verantwortlichen dieser Kirchengemeinde und an den Lutherischen Weltbund, der zufällig parallel zu uns in Wittenberg tagte, um sie aufzufordern, dieses Schandmal endlich ganz entfernen zu lassen. Der 500. Jahrestag der Reformation wäre ein großartiger Anlass dazu.

Update 15.7.: Richard Harvey hat eine Petition ins Internet gestellt, die das Anliegen "Weg mit diesem Spottbild!" vielen vorstellen soll und zur Entfernung der Judensau führt. (Siehe Eintrag weiter oben)

Spontane Frage



Ich zeige einem Freund aus Texas unsere schöne Stadt. Auf einmal zieht er sein iPhone raus und stellt mir eine Frage. Meine spontane Antwort kannst du im Video sehen, allerdings in Englisch.…

Und eine Korrektur: Das große Jahrhundert der Waldenser war natürlich das 14. Jh., aber entstanden ist die Bewegung im 12.Jh. in Südfrankreich. Steyr war das Zentrum der waldensischen Glaubenserneuerung in Österreich.

Häuser des Gebets

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Es hat sie schon immer gegeben, aber sie vermehren sich in unserer Zeit rasant: Häuser des Gebets. Das sind Orte, wo Christen zusammenkommen, um Gott zu suchen, ihn anzubeten und für andere Menschen, für Städte und Länder, vor Gott einzustehen. In der Regel sind diese Gebetshäuser offen für Mitarbeiter aus allen christlichen Konfessionen, auch wenn sie immer ihr eigenes Gepräge haben.

Vor acht Jahren startete in Wien das Mercy House of Prayer, abgekürzt MHOP. Wir sind mit einzelnen Personen dort verbunden und ich bin Webmaster ihrer zweisprachigen Website mhop.at, die ich vor Kurzem überarbeitet habe.

Ein anderes Haus des Gebets liegt auf einem abgelegenen Gehöft in den Hügeln von Wales, mit einem ungewöhnlichen Namen: Ffald-y-Brenin (walisisch für "Schafstall des Königs"). Ich lese gerade ein Buch (The Mercy Outpouring, Roy Godwin - dzt. nur in Englisch erhältlich) darüber, was Gott dort tut und wie eine Gebetsbewegung von dort ausgeht, die schon zahlreiche Länder erreicht hat. Ein englisches Video über dieses Gebetshaus gibt es auf youtube.

Welch ein Segen die Beterinnen und Beter in allen diesen Gebetshäusern für unsere Welt sind, werden wir wohl erst in der Ewigkeit erfahren. Gott lädt uns ein, dass wir uns beteiligen beim Segen-Sein für andere. Mögen noch viel mehr Häuser des Gebets entstehen, überall!

Besuch aus Texas

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Dieses Wochenende hatten wir Besuch aus Texas. Thomas ist als Berater in der Ölindustrie tätig und reist viel durch die Welt. Er ist Christ und Gott hat ihm zusammen mit seiner Frau die Aufgabe anvertraut, Christen aus allen Strömen der Christenheit nächstes Jahr zum Gedenkjahr 500 Jahre Reformation nach Wittenberg kommen zu lassen. Dort soll über die Trennungen getrauert und für die geistliche Einheit der Gemeinde Jesu gebetet werden. Freunde in Niederösterreich, die in dieser "Initiative Wittenberg 2017" verantwortlich mitwirken, baten mich vor über einem Jahr, die deutschsprachige Homepage dafür zu machen. Dann war ich letztes Jahr beim Treffen der Initiative in Rom dabei, wo ich Thomas kennenlernte. Und nun besuchte er uns in Steyr, um mit mir an einer Videopräsentation für das Treffen in Wittenberg nächste Woche zu arbeiten.

Ich gab Thomas eine kleine Tour durch Steyrs Innenstadt, wir tauschten aus über Geschichtliches und Persönliches. Dann arbeiteten wir vor und nach dem Abendessen an unserem Projekt. Und heute Vormittag konnte Thomas noch im Gottesdienst dabei sein und kurz über das Thema "Wie kann es christliche Einheit geben, wenn wir doch so unterschiedliche Sichtweisen vertreten?" sprechen, bevor ich ihn zum Bahnhof brachte. In gut einer Woche werden wir uns in Wittenberg wiedersehen, wo über 100 Teilnehmende für das Treffen angemeldet sind.

Regina und ich hörten einige spannende Geschichten, wie Thomas und seine Familie Gott erlebten. Wir fühlen uns bereichert und inspiriert durch unseren netten Gast.

Eine Auszeit...

flexible… benötigten Gerald & Annette, weshalb wir von Montag bis Mittwoch ihre drei Schätze bei uns haben und sie versorgen durften. Dank Kindergarten und sogar Tagesmutter an zwei Tagen waren wir nicht die ganze Zeit gefordert und konnten deshalb diese Tage gut schaffen.

Wir freuen uns, dass dass unsere Kids in ihre Ehe investieren, sich immer wieder Zeit für einander nehmen, nach dem Motto "Glückliche Eltern => glückliche Kinder!" Das Heimweh nach den Eltern bzw. nach den Kindern wurde heute Nachmittag wieder gestillt, Ende gut - alles gut!

Optimiert

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In den letzten Wochen habe ich mich über die Website des Runden Tisches hergemacht, die ich vor vier Jahren erstellt habe und die ich seitdem betreue. Seit ich sie erstmals erarbeitete, hat der Einsatz mobiler Geräte wie Smartphones und iPads etc. stark zugenommen. Eine Homepage muss heutzutage "responsive" sein, das heißt, sich automatisch auf die diversen Endgeräte einstellen und den Inhalt leserlich und attraktiv anbieten.

So habe ich die Website umgebaut, damit sie auch für kleine Endgeräte optimale Zugangsmöglichkeiten anbietet. Das Ergebnis gefällt mir - hoffentlich auch den Besuchenden von WegderVersoehnung.at / RunderTisch.at bzw. Versoehnung.net (alle drei Domains führen zu ein und derselben Website)…!

Entspannend

flexible… so erlebten wir den gestrigen Tagesausflug. Wir wollten einfach mal ein wenig rauskommen aus Steyr und ein paar Stunden unterwegs sein. So entschlossen wir uns kurzfristig, nach Waidhofen an der Ybbs zu fahren. Anfahrt über das Ennstal, mit Kaffeepause, dann Stadtbummel und Mittagessen in einem angenehmen griechischen Restaurant in Waidhofen. Und zurück fuhren wir über Seitenstetten, wo wir in einem netten Cafe noch Tee bzw. Eiskaffe tranken.

Waidhofen ist echt eine schöne Stadt, wir staunten über manches Schloss und Gebäude und genossen unseren Spaziergang. Zum Schluss saßen wir noch einige Zeit auf einer Parkbank und plauderten.

Im Juni wollen wir dem Rosengarten in Seitenstetten nochmals einen Besuch abstatten. Wenn das Wetter für schöne Fotos passt, also keine helle Sonne, vielleicht sogar nach nächtlichem Regen, wenn noch Tropfen auf den Pflanzen sind. Das wäre ideal. Und für Regina wäre das auch besser für die Augen, gestern war es etwas zu sonnig für sie.

Pfingst-Feiertage

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Das vergangene Pfingstwochenende gab es viel Grund zu feiern. Die Freien Christengemeinden in Österreich veranstalteten in der Stadthalle Wels eine Konferenz, in der vor allem und sehr begeistert das Kommen des Heiligen Geistes in unsere Welt gefeiert wurde. Dann wurde in einer Versammlung der Gründung des freikirchlichen Gemeindebundes vor 70 Jahren gedacht und in Interviewform darauf zurück geschaut.

Die Hauptausrichtung der Gottesdienste war jedoch die Zukunft. Der Hauptredner Peter Wenz, Leiter einer der größten Freikirchen in Deutschland, inspirierte mit seinen Ausführungen zum Thema "Reformation" die Anwesenden. Er ist überzeugt davon, dass die größte Reformation des christlichen Glaubens, die die Welt je gesehen hat, noch vor uns liegt. Gott ist dabei, seine Kirche zu erwecken, zu verändern, in die diversen Gesellschaften dieser Erde zu entsenden, und diese fulminante Bewegung des Heiligen Geistes hat schon begonnen. Immer mehr Christen beginnen zu beten, dass gerade in Europa in den nächsten Jahren Millionen Menschen in eine tiefe, persönliche Beziehung zu Jesus Christus finden und dies ihr ganzes Leben verändert…

Der Geist Gottes, der vor 2000 Jahre die christliche Bewegung 50 Tage nach der Auferstehung Jesu mit einem unerwartet heftigen, spektakulären Auftakt startete, ist immer noch so unberechenbar wie damals und immer für Überraschungen gut. Er liebt es, das Schwache und Unscheinbare zu verwenden, um damit etwas Großes und Weltveränderndes zu vollbringen. Wetten, dass ihm das wieder gelingen wird…?! Wir wollen dabei sein, uns von ihm gebrauchen lassen.

Mutter-Vater-Kids-Tag

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Auch heuer legten wir Muttertag und Vatertag wieder zusammen, als uns unsere drei Kinder zum gemeinsamen Frühstück einluden. Um es allen leicht zu machen, das gewohnte Frühstück zu essen, brachten einige von uns ihr Müsli usw. mit, während es dann noch frisches Gebäck und andere gute Sachen gab.

Das Wichtigste war sowieso das Miteinanderreden. Wir hatten schnell ein Thema, das uns alle beschäftigt, und tauschten intensiv darüber aus. Am Ende wurde uns die Zeit knapp, um auch noch miteinander zu beten. Und da es uns allen so gut gefiel, planen wir – ganz unabhängig vom nächsten Muttertag, Vatertag oder sonstigem Gedenktag – ein weiteres "Familien Jour fixe" Anfang Juli…

Das Foto entstand vor 30 Jahren beim Housesitting in Fresno, Kalifornien. Es muss herhalten, da wir nicht daran dachten, ein Foto zu machen!

Himmelfahrt: "Phänomenal!"

flexibleAm heutigen Sonntag predigte ich in der FCG Steyr über die Bedeutung der sogenannten Himmelfahrt Christi, deren kirchlicher Feiertag uns ja vor ein paar Tagen einen begehrten Urlaubstag einbrachte. Was bedeutete dieses Ereignis für die Anhänger Jesu damals? Was bedeutet es für gläubige Christen heute? Diese Fragen und noch einige andere werden von der Predigt berührt. Wer ein wenig Zeit hat, kann sie gerne anhören. Als Bonus gibt es noch mein einseitiges Predigtkonzept dazu ;-) Viel Gewinn!

Skript

Wir ziehen um!

… aber Gott sei Dank nur mit unserer Homepage und zu einer neuen Domain!

Ab sofort ist die Domain rathmair.eu unsere Adresse im worldwide web, nicht mehr rathmair.net (diese Domain verliert im Oktober ihre Gültigkeit).

Der Hauptgrund für diese Veränderung liegt darin, dass ich auf dem Server von Hosteurope alles unter einem Hut haben will. Ich bin mit dem Support dieses Internethosts sehr zufrieden und kann ihn nur empfehlen.

WebHosting von Host Europe

Ein zweiter Grund liegt darin, dass ich mein Gewerbe als IT-Dienstleister ein wenig stärker ausbauen möchte. Es ist nur ein Nebeneinkommen, aber eines, das Spaß macht. Ich habe noch etwas Ressourcen zur Verfügung, um Homepages zu bauen und auch zu hosten. Bei Interesse einfach Kontakt aufnehmen!

Schneckenrennen

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Am Sonntagnachmittag machten wir einen Spaziergang. Als wir zurückkamen, bemerkten wir beim Vorbeigehen an einem jungen Lindenbaum direkt vor unserem Hauszugang an die 20 Schnecken, die den Baumstamm hinauf "jagten". Wir haben keine Ahnung, warum und weshalb - 1. Mai-Rennen vielleicht?

Alpha-Wochenende

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Von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag verbrachte Franz mit neun anderen Personen Zeit im Gästehaus Regenbogen in Hipping, St. Georgen am Attersee. Es war das Alpha-Wochenende, jene besondere Zeit nach etwa zwei Drittel des Alphakurses, wo es in den Vorträgen und Gebetszeiten besonders um die Person und das Wirken des Heiligen Geistes geht.

"Wir hatten nicht nur viel Spaß beim Spieleabend, sondern es gab zahlreiche Lernmomente, persönliche Begegnungen und auch geistliche Erfahrungen, die diese Zeit sehr ausgefüllt und wertvoll machten."

Foto: Morgenstimmung Richtung Attersee

Meinungsumfrage

Die Freie Christengemeinde Steyr, zu der wir gehören, ist auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten für die Gottes-dienste. Dabei wird auch die Möglichkeit einer anderen Uhrzeit angedacht und mit in die Überlegungen aufgenommen.

Wir machen darum eine kleine Meinungsumfrage bei Personen unseres Umfeldes, die wir gerne mal zu den Gottesdiensten einladen möchten, welche Zeit ihnen am liebsten wäre.

Wenn du also nicht bereits zur Gemeinde gehörst oder regelmäßig unsere Gottesdienste besuchst, würden wir uns freuen über dein Feedback.

Bitte geh schnell (bis spätestens 22.4.2016) auf die Umfrageseite und fülle die Frage nach der für dich geeignetsten Gottesdienstbeginnzeit aus. Danke!

Den Auferstandenen feiern

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Darum ging es am Ostersonntag beim Gottesdienst der FCG Steyr im Reithoffer-Saal. Die Kinder eröffneten den Gottesdienst mit einem Bewegungslied, nachdem sie singend durch den Saal marschiert und auf die Bühne gekommen waren. Auch später kamen sie nochmals zu Wort, besser gesagt: ins Bild, als ein Video mit kurzen Statements der Kinder gezeigt wurde, wie sie die Ostergeschichte in eigenen Worten schilderten. Und dann ging es auch schon ab für sie, zu einem bunten Programm in mehreren Gruppen, sowohl im Foyer als auch draußen im Freien. Das große Gelände des Reithoffer-Areals war geradezu ideal dafür.

Die Erwachsenen blieben weiter im Saal, konnten Gott mit Liedern loben und sich von einer Predigt mit praktischer Anwendung herausfordern lassen. Die Spendenkörbe, die herumgereicht wurden, waren für die karitative Arbeit von AVC, einem christlichen Missions- und Hilfswerk, in der Stadt kurdischen Stadt Kobane in Syrien bestimmt. Dort waren die Christen vom muslimischen Bürgermeister eingeladen worden, in die Stadt zurückzukehren und bei ihrem Aufbau zu helfen. AVC hat bereits eine mobile Bäckerei und eine mobile Klinik dort im Einsatz, noch viel mehr ist in Planung.

Angekommen

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Zumindest äußerlich angekommen sind Kathrin, Mario, Jan und Fiona gestern in ihrem neuen Zuhause in Steyr. Das war der große Tag des Umzugs, auf den sich die letzten Wochen für sie zugespitzt hatten. Seit der Schlüsselübergabe am Dienstagmorgen wurde fleißig ausgeräumt, Boden gelegt, Wände und Decken gestrichen, einfach alles Mögliche vorbereitet, damit dann die Möbel, Schachteln und Gegenstände gleich in das richtige Zimmer gebracht werden konnten.

Es ging alles super gut gestern, zwei Dutzend Helferinnen und Helfer (viele davon von der evangelischen Jugendgruppe, in der Jan ist) transportierten mit mehreren Lieferwägen und einem LKW die Sachen von der bisherigen zur neuen Wohnung und schleppten sie an Ort und Stelle. Möbel wurden zusammengebaut, manches in Schränke eingeräumt… Aber es bleibt natürlich noch genug zu tun, um noch mehr Ordnung in das „geordnete Chaos“ zu bringen.

Wir freuen uns mit unseren Kindern über das neue Zuhause, das uns ja durch die Lichtblick-Arbeit erdgeschoßseitig schon seit vielen Jahren vertraut ist.

Fertig!

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Die Feedbacks der Interviewpartner sind eingearbeitet, damit ist die Studie „Flüchtlinge in Steyr: Ein Überblick über Betreuungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften im Einsatz für Asylwerbende“ endgültig abgeschlossen. Franz freute sich, als er sie gestern per PDF versenden konnte. Wenn jemand eine Kopie davon bekommen möchte (als PDF oder als Ausdruck für 10 Euro), dann bitte bei uns melden!

Ein befreundeter Pastor schrieb: „Seit 05.30 Uhr lese ich diesen Morgen in deiner interessanten Studie. Eigentlich wollte ich nur kurz hineinschnuppern. Dann bin ich beim Lesen hängen geblieben. Unglaublich, wie viele Personen, du aufgesucht hast. Danke für die Zusendung des Ergebnisses. Wie viele Stunden hast du darin investiert?“

Nun, es waren ca. zwei Monate ziemlich vollzeitige Beschäftigung mit den Recherchen und dem Schreiben. Aber genau dazu ist ja auch eine Bildungskarenz da…!

Gottes Treue feiern

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Das war und ist das große Anliegen unserer Freundin Connie, die in Kürze nach über 40 Jahren Leben und Gott-Dienen in Österreich in ihre „erste Heimat“ USA zurückkehrt. Am 6.3. lud sie alle Freunde und Bekannten zu einem Lobpreis-Event in den Dominikanersaal ein. Und viele kamen, sodass der Saal voll war. Es war eine großartige Zeit, Gott Danke zu sagen, sich ihm neu hinzugeben und auch Connie zu segnen. Am Schluss gab es noch köstliches Buburuza-Eis…

Dear Connie, the Lord keep you and bless you mightily as you continue to love and serve Him! We will certainly miss you! Shalom!

Technische Dienste

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Anfang März verbrachte ich (Franz) wieder einmal ein paar Tage bei einem Treffen des Runden Tisches des Weges der Versöhnung, und zwar in Salzburg. Über 40 Personen aus katholischen, evangelischen, orthodoxen und freikirchlichen Gemeinden in ganz Österreich behandelten in Gruppen wie auch im Plenum Themen wie den Umgang mit der gegenwärtigen Flüchtlingssituation, bereiteten zukünftige Veranstaltungen des Runden Tisches vor und nützten fleißig das Angebot der Gemeinschaft untereinander.

Meine Aufgabe bestand darin, für die bestmögliche Verständlichkeit (Audioverstärkung) und Sichtbarkeit bzw. Lesbarkeit (Beamer-Bedienung für Lieder, Powerpoint, Videos) zu sorgen, Vorträge aufzunehmen sowie Fotos zu machen. Zwei kurze Berichte mit PPT gesellten sich dazu, ebenso das Verfassen eines Berichtes für die Homepage. Die Aufbereitung von Fotos, Audioaufnahmen und Dokumenten für den internen Bereich gehören für mich als Webmaster sowieso dazu.

Sehr interessant waren die Beiträge unseres irakischen Gastes, der Hilfreiches über den Umgang mit seiner früheren Religion weitergab. Das Kennenlernen von einigen neuen Freunden durch Pausen- und Tischgespräche war das Sahnehäubchen dieser Tage.

Wir feiern

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Kürzlich gab es wieder eines unserer vierteljährlichen Treffen als Großfamilie. Die Geburtstage des 1. Quartals gehörten gefeiert, der prominenteste davon der von Tim. Er wurde genau am Sonntag 4 Jahre alt! Wow! Wir bestaunten sein neues Rad, freuten uns an einer „Zirkusvorführung“ der Kids und hatten auch als Erwachsene eine gute Zeit miteinander. Es gab viel zu erzählen und wir schafften es sogar, in dem ganzen Trubel, füreinander zu beten.

Gedächtnisstütze

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Regina fragt sich manchmal, was sie kochen soll. Irgendwie sind dann alle früher gekochten und gebackenen Gerichte weit weg. Damit sie wieder eine kleine Erinnerung hat, begann ich einen Blog für ihre Rezepte zu machen. Wenn sie wieder was ausprobiert hat, wird beim Essen ein Foto gemacht, dieses in eine E-Mail geladen und als Titel die Bezeichnung des Gerichts eingetragen. Dann ab die Post… es erscheint automatisch auf dem Blog bzw. in unserer Homepage. Cool! Und Regina hat eine immer länger werdende Gedächtnisstütze, die sie auf dem iPad Revue passieren lassen kann…

Manches dauert eben...

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Letzte Woche habe ich endlich ein gewisses Eck im Keller aufgeräumt, in dem immer mehr Unordnung herrschte, Regale aufgehängt und Ordnung gemacht. Ein paar Regalbretter wurden entsorgt, die schon 14 Jahre darauf warteten, an der Betonwand aufgehängt zu werden. Ich brachte manche Bohrer zum Glühen, die nicht mehr so gut waren - das war das Aus für sie. Und Grund genug, ein paar neue zu kaufen. Und dann ging's!
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Levin ist 2

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flexibleMorgen wird unser jüngster Enkel schon wieder zwei Jahre alt! Das gab heute einen guten Grund, mit Familie Weihs zu feiern…

Wir wünschen Levin alles Gute und Gottes Bewahrung!

„Der HERR denkt an uns und segnet uns“ (Psalm 115,12)

Fastenspeise

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Sieht so der Teller beim Fasten aus? Normalerweise nicht. Bisher praktizierte ich nur das volle Fasten, d.h. in der Regel einfach einen ganzen Tag (oder mehrere Tage) mit jeder Nahrungsaufnahme aussetzen und nur Tee oder Wasser, manchmal auch Säfte, trinken. Diesmal praktizierte ich eine andere Form des Fastens, das sogenannte Daniel-Fasten. Es orientiert sich an dem Propheten Daniel in der Bibel. Der zwangsweise nach Babylon deportierte junge Mann wollte sich nicht mit den Speisen von der Tafel des Königs rituell verunreinigen, deshalb bat er darum, sich nur mit Gemüse ernähren zu können. Später ist noch mal die Rede davon, dass er aus geistlichen Gründen auf bestimmte Speisen verzichtete.

In einem Interview, das ich vor 2 Wochen las, berichtete ein Ehepaar aus dem Iran, das dort im Untergrund Hauskirchen-leiter ausbildet und immer in großer Gefahr lebt, dass sie regelmäßig das Daniel-Fasten praktizieren. Das wollte ich ausprobieren, weil ich vor meinem 61. Geburtstag auch einige persönliche Anliegen vor Gott bringen wollte. So beschloss ich eher kurzfristig, für zehn Tage das Daniel-Fasten zu versuchen. Ich fand eine hilfreiche Seite im Internet, die das Daniel-Fasten erklärt und hielt mich an die Vorgaben für erlaubte Speisen.

Gestern war mein letzter Tag davon, und ich schaue sehr dankbar auf diese Zeit zurück. Meinem Körper tat es sehr gut, komplett vegan ernährt zu werden und auch auf jede Art von Zucker und Süßigkeiten sowie Brot zu verzichten. Meine Bauchdecke verlor ein gutes Kilo von ihrer „Keks-und Schokoladenschicht“, ein guter Nebeneffekt.

Viel wichtiger ist mir allerdings, was ich in dieser Zeit in meiner Stille vor Gott Neues von ihm durch die Bibel und im Gebet erhalten habe. Da merke ich einen erkennbaren Unterschied zu der Zeit vor dem Fasten. Das ermutigt mich sehr und stärkt mich für das vor mir liegende neue Lebensjahr, das ich heute beginnen darf.

Ohne die tatkräftige Unterstützung von Regina hätte ich mein Fasten allerdings kaum so machen können. „Zufällig“ hatte sie schon vor meinem Fasten beschlossen, für einige Zeit Zucker, Brot, Öle und Fette noch mehr zu begrenzen. So passte ihre Reduktionsdiät ganz super zusammen mit meinem Daniel-Fasten. Und, nebenbei bemerkt, ihre Menüs der letzten Zeit waren einfach fantastisch!

Night walking?

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Der Wecker meldet sich, und er lässt sich partout nicht abstellen. Also (im Finstern) die Batterie raus, er schweigt endlich. Dann auf… WC, rasieren, Rückentraining machen, anziehen zum Walken und raus in die Kälte. Es sollte ja eine der kältesten Nächte sein, darum vorher auf 2 verschiedene Thermometer geschaut: -13,7 Grad wird angezeigt. OK, da nehme ich heute einen Schal und wickle ihn über Hals, Mund und Nase. Los geht’s!

Es ist super walken, ich genieße es trotz der Kälte. Heute gehe ich durch das Stadtzentrum. Sehr menschenleer heute, wirklich… Insgesamt sehe ich nur einen Zusteller, der irgendein Geschäft ansteuert, sonst niemand. Hm. Weiter… Als ich hinter dem Stadttor wende, schaue ich auf meine Uhr: 4:27 !!! Was??? Ein breites Grinsen unter meinem Schal… So was! Das erklärt, warum es so menschenleer ist! Mein Wecker hat mich statt um 6 Uhr um Viertel vor 4 geweckt und ich habe das nicht gecheckt!

Wieder zuhause bleibt mir nach dem Duschen und Anziehen ganz viel Zeit für mein Tagebuchschreiben, Bibellesen und Beten. Ich genieße das. Und Gott spricht dadurch zu mir, ich fülle mehrere Seiten in meinem elektronischen Tagebuch. Selbst mein Erlebnis mit dem falschen Alarm wird zu einer kleinen Botschaft zum Thema Routine und Fokus für mich. Aber das hier ausführlicher zu schreiben, sprengt den Rahmen.